
Da Vinci Verlags UG

wissenschaftliche Grundlage
Die gegenwärtige Studienlage ist noch relativ dünn und durchwachsen. Aus den bisherigen Ergebnissen kann jedoch der Schluss gezogen werden, dass das analoge Schreiben mit Stift und Papier im Vergleich zu digitalen Alternativen wie das Schreiben mit der Tastatur oder einem Eingabestift "Stylus" nicht ins Hintertreffen gerät. Im Gegenteil erweist sich das handschriftliche Schreiben immer noch als effiziente Lernmethode, wobei die digitalen Alternativen hiervon im einem kurzzeitigen Vergleich nicht signifikant abweichen.
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Zu betonen ist jedoch, dass es hierzu noch keine belastbaren Langzeitstudien gibt und die nachweisbaren positiven Nebeneffekte auf die Hirnentwicklung und die Schulung der Feinmotorik und Hand-Augen-Koordination, welche mit dem analogen Schreiben einhergehen, im Vergleich nicht erfasst wurden. Im temporären Vergleich kann aber schon angenommen werden, dass Schreibanfänger aufgrund der Haptik besser mit dem analogen Schreiben zurechtkommen.
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Außerdem wurde festgestellt, dass Studenten, welche handschriftliche Notizen (Stift oder Stylus) zum Lernen anfertigten, gegenüber jenen, welche sich der Tastatur zum Notieren bedienten, im Vergleich besser abschnitten.
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Unser konzeptioneller Ansatz die Vorzüge der Digitalisierung nicht gegen das analoge Schreiben auszuspielen, sondern das handschriftliche Schreiben als analoges Kernelement zu erhalten und darauf aufbauend ein digitales Lernsystem zu entwickeln, entspricht somit dem gegenwärtigen Forschungsstand.
Überblick
Hier ein kurzer Überblick zum aktuellen Forschungs- und Meinungsstand: